Das macht Sinn!

Zur Ehrenrettung dreier kleiner Wörter

„Das macht Sinn.“ ist eine kurze Phrase, drei kleine Wörter, Subjekt, Prädikat und Objekt. Keine große Nummer in der deutschen Sprache, nicht zu vergleichen mit:

„Ob die Bearbeitung der Erkenntnisse, die zum Vernunftgeschäfte gehören, den sicheren Gang einer Wissenschaft gehe oder nicht, das läßt sich bald aus dem Erfolg beurteilen.“

Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft

Und dennoch spaltet „das macht Sinn“ die Gemüter, lässt Zeitgenossen haufenweise die Zornesröte ins Gesicht steigen. Ja, wird fast so heiß diskutiert, wie der richtige Artikel vor Nutella oder gar das gendergerechte Binnen-I.

Der jüngste Fall dieses Hasses auf drei kleine Wörter, die so unschuldig daherkommen, begegnete mir bei der letzten Episode von wir.müssen reden, als Max Winde erklärte, er habe sogar mal für Spreeblick ein Programm geschrieben, das „das macht Sinn“ grammatikgerecht umwandelt.

Aber warum? Was ist so schlimm an diesem kleinen Satz und woher kommt die Verachtung dieser kurzen, allzu kurzen Phrase gegenüber?

Es geht wohl alles zurück auf den Zwiebelfisch, der nicht mehr ganz so populären Kolumne von Bastian Sick, in der er sich auf dem Höhepunkt seines Erfolges, 2003, zu einem Rant (bevor dieser Anglizismus gebräuchlich wurde, den Herr Sick sicherlich ebenfalls verachtet) gegen unsere drei kleinen Wörter aufmachte.

Im Jahr 2003 steckte ich mitten im kommunikationswissenschaftlichen Studium und hatte bereits die Ausfahrt in Richtung Schwerpunkt Linguistik genommen. Und dort, in der Linguistik, schwappte Herrn Sick mindestens soviel Verachtung entgegen, wie sie heute das Machen von Sinn erfährt. Das hatte neben dem ganz profanen Neid auf seinen Erfolg tatsächlich auch einen fachlichen Grund, da Herr Sick vor allem durch gefährliches Halbwissen aus dem Dunstkreis des Vereins Deutsche Sprache glänzt.

Doch zurück zu „Das macht Sinn“, was ist denn nun so schlimm an dieser grammatisch erst einmal korrekten Zusammenstellung dreier deutscher Wörter?

Kritikpunkt 1 von Herrn Sick und seitdem tausendfach nachgesagt:

„That makes sense“ mag völlig korrektes Englisch sein, aber „Das macht Sinn“ ist alles andere als gutes Deutsch.

Sebastian Sick: Zwiebelfisch: Stop making sense!

„Das macht Sinn“ ist also, zumindest seinem Ursprung nach, ein Anglizismus. Das allein ist schon verwerflich genug und keiner von uns würde wagen, solch schändliche Worte wie Internet oder iPhone in den Mund zu nehmen, okay? Äh, ich meine natürlich „in Ordnung“? Sick hat schon Recht, Anglizismen sind eindeutig ein Zeichen des Sprachverfalls, das hätte es zu Thomas Manns Zeiten nicht gegeben! Oder? Nun gut, der gute alte Monsieur Homme schreibt zwar:

„Das ist für mich wie ein Traum, musst du wissen, dass wir so sitzen –
comme un rêve singulièrement profond, …“

Thomas Mann: Der Zauberberg

Aber das ist etwas anderes, weil Französisch! Und wenn ich noch einmal kurz Herr Kant das bestätigen könnte, dass Fremdsprachengebrauch unser Deutsch kaputt macht. Bitte, Immanuel, Sie haben das Wort:

De nobis ipsis silemus: De re autem, quae agitur, petimus: ut homines eam non Opinionem, sed Opus esse cogitent; ac pro certo habeant, non Sectae nos alicuius, aut Placiti, sed utilitatis et amplitudinis humanae fundamenta moliri.

Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft.

Nun, das ist mir jetzt ein bisschen unangenehm. Aber immerhin kommt das Französisch in anständigen deutschen Restaurants nicht auf den Tisch und lateinische Wörter sind im deutschen nicht Legion! Oh…

Doch schlimmer ist ja, dass „es macht Sinn“ auf eine falsche Übersetzung zurückgeht, so Sick. Oha! Eine falsche Übersetzung, wie konnte die sich nur so trügerisch ihren Weg in unseren Sprachschatz erschleichen? Nun gut, es gibt da die Fisimatenten, die auf die Napoleonischen Soldaten und ihre Einladung an die Damen-Welt, das eigene Zelt zu besuchen, zurückgehen. Ja gut, es gibt da auch dieses Handy, das auch irgendwie ganz unglücklich den Platz unseres guten alten Mobiltelefons eingenommen hat, aber sonst, ja sonst ist die deutsche Sprache doch sicher komplett frei von so etwas niveaulosem wie Übersetzungsfehlern! Das Menü in unseren Computern, das eigentlich eine Speisekarte ist, lassen wir jetzt einfach mal unter den Tisch fallen…

Sick erklärt uns aber – zum Glück – auch noch, warum es inhaltlich falsch ist, das etwas Sinn macht. Denn Sinn macht man nicht, Sinn hat man, wegen Etymologie und so! Klar. Verstehe ich voll und ganz. Und wo wir schon dabei sind, was ist eigentlich dieses „es“ bei „es regnet“. Macht das Sinn? Und wenn ich „etwas feststelle“, was genau „steht“ dann ? Und wie „fest“? Und warum ist dir kalt? Wo du doch eigentlich ein Kältegefühl hast? Oder bist du es etwa, die kalt ist? Was sagst du, wenn du jemandem Glück wünschst, etwa weil ihm oder ihr eine schwere Operation bevorsteht? Kleiner Tipp: „Herzlichen Glückwunsch“ solltest du lieber nicht sagen!

Sprache ist auf der Wortebene nicht logisch, sie macht dort oft keinen Sinn. Das ist ein grundsätzliches Missverständnis bei der Kritik an „das macht Sinn“. Gottlob wusste schon Frege, dass das Wort erst im Satzzusammenhang Bedeutung erhält. Abendstern und Morgenstern mögen mir verzeihen, dass ich hier so schamlos Sinn und Bedeutung in einen Topf werfe. Sicks Artikel streift übrigens auch einmal linguistische Realität, allerdings nur aus Versehen, da ironisch:

Die breite Masse der „macht Sinn“-Sager denkt sich nichts dabei, vielleicht hält sie die Redewendung sogar für korrektes Deutsch. Schließlich hört man es doch täglich im Fernsehen … Ob nun richtig oder falsch, was „macht“ das schon, solange es jeder versteht.

Sebastian Sick: Zwiebelfisch: Stop making sense!

Denn die spannende Frage ist und bleibt, wie denn das Wort im Satzzusammenhang seine Bedeutung erhält, wie denn „Das macht Sinn“ sinnvoll wird. Alle, die schon manchmal hier reingelesen haben, ahnen es schon: Ludwig Wittgenstein gibt uns eine Antwort darauf.

Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache.

Ludwig Wittgenstein: PU 43

Sprache ist eine zutiefst demokratische Institution. Das Volk macht sie, die Sprachgemeinschaft. Was die Sprachgemeinschaft sagt und wieder sagt und immer wieder sagt, das ist richtig. Deswegen überhören wir „Kids“ als normalen Ausdruck, runzeln aber die Stirn, wenn der VDS will, dass wir „Rangen“ sagen. Der Sprachwandel hat uns längst von letzterem zu ersterem hingetrieben. Schon Ferdinand de Saussure wusste zu sagen, dass eine der treibenden Kräfte für den Sprachwandel die Analogie ist, der Ähnlichkeitsschluss. Wir kennen sprachliche Regeln in der Regel nicht, wir wenden sie ganz automatisch an, wenn ein Ausdruck einem anderen ähnelt. Und warum sollte das auf genuin deutsche Phrasen beschränkt sein, wenn es auch mit „das macht Sinn“ ganz wunderbar funktioniert?

Nun, der naheliegende Einwand ist, dass „das macht Sinn“ eben ein falscher Freund ist. Dass es nur übernommen wurde, weil es so ähnlich klingt. Aber wir ja auch tunlichst nicht das deutsche Gift mit dem englischen gift verwechseln sollten, genauso wenig wie wir become mit bekommen übersetzen sollten.

Aber es gibt da einen gewaltigen Unterschied zu „das macht Sinn“. Letzteres hat eben – ganz typisch für ein Fremdwort eine semantische Lücke besetzt. Denn Fremdwörter verweilen nur im Deutschen, wenn sie ein Platz im Sprachgefüge finden, der noch frei ist, wenn sie zumindest eine Konnotation haben, die vom gängigen Gebrauch abweicht, weshalb es sich lohnt, etwa Download oder Laptop zu sagen. Und vielleicht sollten wir „das macht Sinn“ mal unter diesem Aspekt betrachten. Vielleicht ist am Sinn viel mehr machen als besitzen.

Schließlich machen erst einmal sprachliche Äußerungen Sinn und die sind vor allem auch Handlungen. Eine Schlussfolgerung kann sinnvoll sein. Aber ich muss etwas machen, um das zu erkennen, nämlich diesen Schluss auch ziehen. Und vielleicht erscheint uns ein Kunstwerk, eine Fremdsprache, eine Formel oder ein Code auf den ersten Blick sinnlos, aber wenn wir uns damit beschäftigt haben, damit auseinandergesetzt, damit gerungen, kurz: wenn wir gehandelt haben, dann macht es, sie, er verdammt noch einmal Sinn!

Drei Schlussanmerkungen

  1. Mein Prof. sagte mal, die deutsche Sprache verdaut Fremdwörter und scheidet am Ende alles wieder aus, was sie nicht mehr braucht. Und er hat prognostiziert, dass nach den Anglizismen das Chinesische die nächste Invasion starten wird.
  2. Ich glaube, @astefanowitsch hat mal geschrieben, dass die deutsche Sprache schon erwachsen ist und keinen Aufpasser braucht.
  3. Aus alledem folgt natürlich auch – leider – dass das Doofen-Apostroph höchstwahrscheinlich eines Tages korrektes Deutsch sein wird. Es hat schon begonnen…

 

Ich bin raus!

Comments

  1. Die ehemalige Sprachwissenschaftlerin las und nickte. Ja, das macht Sinn, was du da schreibst, Daniel.

    Gruss, Christine Dr. phil.

  2. Dierk sagt:

    Wissen wir, dass ‚Sinn machen‘ aus dem Englischen übersetzt ist? Oder handelt es sich vielleicht doch um eine – verständliche – parallele Entwicklung?

    Da es schon spät ist und ich nach Jahren des Verteidigens der Phrase auch keine große Lust habe, da tiefergehend zu forschen, habe ich nur den letzten Beitrag von Anatol Stefanowitsch zu dem Thema angeschaut und finde dort bereits ein produktives Vorkommen bei Lessing. Gut, kann immer noch eine Übersetzung sein, Lessing war ja anglophil, aber gilt das nach so langer Zeit noch?

    • Privatsprache sagt:

      So sehr habe ich mich nicht damit auseinandergesetzt, da ich ja weder das Etymologie-Argument noch die Anglizismen-Schmähung plausibel finde.

  3. Jörg sagt:

    Danke für diesen interessanten Artikel.

    Noch kurz etwas „Historisches“: In meiner Schulzeit (Abi 1989) wurde es rot angestrichen, wenn man „that makes sense“ wörtlich übersetzte. Der Clou war, dass man die richtige Entsprechung im Deutschen kannte („hat“).

    Komischerweise fiel mir „das macht Sinn“ zuerst an Gerhard Schröder auf, den ich es in den Nachrichten häufig sagen hörte. War er damit Multiplikator, oder hatte er schlicht „moderneres“ Deutsch gesprochen, das sich sowieso entwickelte?

    Darf ich mich jetzt wenigstens noch über „realisieren“ aufregen?
    😉

  4. Jörg sagt:

    Aufregen bzw. Aufregung kann auch sinnvoll sein. 😉

  5. Lila sagt:

    … übrigens ist „Handy“ eigentlich kein Anglizismus in dem Sinne, sondern tatsächlich ein „deutsches“ Wort, das es so in Ami-Land oder GB nicht gibt. 😉

    • Privatsprache sagt:

      deswegen komme ich auf das Handy im Rahmen der falschen Übersetzungen zu sprechen: handy kann man korrekt etwa mit „handlich“ übersetzen. Und nun mögen „Mobiles2 zwar handlich sein, aber „Handy“ als Synonym für „Mobile“ bleibt eben eine falsche Übersetzung. Genau wie Fisimatenten, was auf das französische „Visitez ma tente“ zurückgeht…

  6. Kilian sagt:

    Die Stellen bei Lessing entsprechen nicht dem „Sinn machen“ in der heutigen Verwendung, das scheint mir auch als der Sprachwissenschaft Unkundiger offensichtlich.
    Ich denke das „Etymologie-Argument“ ist durchaus stichhaltig, weshalb ich auch eine parallele Entwicklung eben nicht für verständlich halten würde (zumindest mein Sprachzentrum ist auch jetzt noch jedes Mal irritiert, wenn mein Anatomieprofessor das sagt, anscheinend ergibt in den Naturwissenschaften sehr viel Sinn, ob das jetzt erst seit Gerhard Schröder so ist, vermag ich leider nicht zu sagen).

    http://www.belleslettres.eu/artikel/sinn-machen-make-sense-anglizismus.php

    Hier wird das Ganze finde ich sehr nachvollziehbar dargelegt (und zudem gezeigt warum Sicks Argumentation nicht überzeugt…weil sie einfach falsch ist). Auch das wissenschaftliche Arbeiten von @astefanowitsch wird in einer anderen Artikelreihe dieses Blogs scharf kritisiert, und das zumindest mir als Laie ziemlich stichfest, da einfach zahlreiche Belege gebracht werden.
    Was meinst du zu diesem Blog? Wie gesagt, es wirkt schon ziemlich stichfest, aber ich kenn mich ja nicht wirklich aus damit, und ne schlüssige Argumentation ist ja trotzdem nicht richtig wenn sie auf falschen Fakten beruht.

    • Privatsprache sagt:

      Puuh dieser belleslettres-Artikel ist wirklich lang. Ich habe ihn nicht ganz gelesen – das gebe ich gleich zu. Was ich gelesen habe, wirkt einigermaßen sinnvoll auf mich. Geht aber an meiner Argumentation vollkommen vorbei. Ich würde nie bestreiten, dass „sinn machen“ ein falscher Freund ist. Ich sage aber, dass falsche Freunde in der deutschen Sprache etwas ganz normales sind. Beispiele habe ich oben genannt. Und, dabei bleibe ich: Nicht die Ethymologie macht die Bedeutung, sondern der Sprachgebrauch in der Sprachgemeinschaft.
      Denn da zeigt der Artikel eine Schwäche, er zeigt zwar sehr ausführlich, wie „machen“ im Unterschied zu „make“ verwendet wird und wie sich diese Verwendung wandelte. Aber man könnte unzählige deutsche Wörter finden, die im Laufe der Zeit eine noch viel drastischere Veränderung in ihrer Verwendung durchgemacht haben. Ein Beispiel: Unsere Höflichkeitsanrede „Sie“ war früher mal abwertend, während „Ihr“ das höfliche Wort war.
      Auch bezweifle ich ernsthaft, dass „Bei den meisten Deutschsprechern (…) diese Wen­dung aller­dings auf Ab­leh­nung“ stößt. Das ist eine These, die sie einfach so ohne jeden Beweis in den Raum stellen …

  7. Lothar sagt:

    Zum Doofen-Apostroph, über das ich mich schon vor Jahren echauffiert habe, als der Ortsbäcker zum „Mayer’s Beck“ mutierte, ist mir vor einigen Tagen aufgefallen, dass die Firma Linde, der wir Kühles in heißen Sommern verdanken, im 19. Jahrhundert als „Gesellschaft für Linde’s Eismaschinen“ firmierte. In der Firmenwerbung, die ich als jpg nicht mitschicken kann, finden sich außerdem noch viele andere orthographische Besonderheiten.
    Wie ist es jetzt mit dem Apostroph? Depperd oder nicht?

    • Privatsprache sagt:

      Oh, 19. Jahrhundert wusste ich nicht, das ist spannend. Vielleicht hatte Linde schon damals eine internationale Ausrichtung. Denn in der Werbung ist das /’s/ meines Erachtens besonders häufig anzutreffen, da man sich am englischsprachig dominierten Weltmarkt orientiert. Und im Englischen wird der Genitiv ja regelmäßig mit /’s/ gebildet …
      Jedenfalls hat Ihr Kommentar meine Neugier geweckt, vielleicht gehe ich dem mal auf den Grund …

  8. Dierk sagt:

    Ich habe uns da mal ein wenig was heran recherchiert, das den Apostroph bei Genitiv-s in seine historische Perspektive stellt – und wieder einmal belegt, dass Sprachnörgler zwar Konventionen* lieben, aber zu faul sind, sich einmal schlau zu machen.

    Da hätte wir zuerst einmal den historischen Abriss zum Apostroph im Deutschen von Wolf Peter Klein aus dem Jahre 2002: http://www2.uni-erfurt.de/sprachgeschichte/pub/KleinWP2002.pdf Relevantes Kapitel ist 3, speziell Seite 187, wenn es denn ganz schnell gehen soll.

    Aufbauend auf dieser und weiteren Arbeiten hat Damaris Lübling vor wenigen Jahren eine historische Einordnung [Kapitel 2, 102ff] sowie der Idee des ‚Sprachverfalls durch Apostroph‘ abgeliefert: https://www.germanistik.uni-mainz.de/files/2015/03/Nuebling-2014-Apostroph-IdS-Jahrbuch.pdf

    Kurzfassung: Genitiv-s-Apostroph ist im Deutschen fast so alt wie der Apostroph selbst; ein Funktionszuwachs – und damit eine höhere Produktivität – kann kaum als ‚Verfall‘ bezeichnet werden.

    *Das dann auch noch völlig sinnfrei als ‚logisch‘ bezeichnen und von ‚Sprachlogik‘ sprechen.

  9. Bernd sagt:

    Ich bin um gottes Willen weit davon entfernt, mich einen Sprachforscher nenen zu können, aber das Thema interessiert mich, da mir der „Das macht Sinn“-Vorwurf auch schon des Öfteren gemacht wurde.
    Eine Kleinigkeit kommt mir bei allen Artikeln zu diesem Thema immer viel zu kurz: „Machen“ ist doch auch in anderen Zusammenhängen ein Synonym für „ergeben“.
    „Das macht dann 3,50“
    „Zwei und zwei macht vier“
    Möglicherweise hatte es „Das macht Sinn“ auch deshalb so leicht. Vor allem würde mich dabei auch mal interessieren, wie lange die oben genannten Beispiele schon fest etabliert sind.

  1. […] wann machen wir im Deutschen Sinn? Max Frisch macht Sinn ? Sprachlog ? SciLogs – Wissenschaftsblogs Das macht Sinn! ? Perspektiefe […]

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