Judith Butler – Das Unbehagen der Geschlechter (Lesekreis mit Christiane 19)

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Daniel
interpretiert alles in Nietzsche hinein
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Christiane
versteht Monique Wittig nicht

Fortsetzung Kapitel 1.5 – Identität, anatomisches Geschlecht und die Metaphysik der Substanz

Wir setzen Kapitel 1.5 fort. Heute geht es zentral um Monique Wittigs These, dass Lesben als drittes Geschlecht keine Frauen sind. Wir erarbeiten uns, was Wittig damit gemeint haben könnte und ob ihre Vision, sich als Lesbe der heterosexuellen Matrix zu entziehen, realisiert wurde. Es geht um Essentialismus und Materialismus und Butlers Kritik an dem Standpunkt, dass es eine Substanz der Person vor dem Geschlecht gibt. Das diskutiert Butler anhand einer These von Friedrich Nietzsche. Wir sprechen darüber, welche Kategorien tief in unserer Sprache eingeschrieben sind. Außerdem diskutieren wir das Selbstgefühl als Identitäts-Geber vs. Der Performanz.

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Judith Butler – Das Unbehagen der Geschlechter (Lesekreis mit Christiane 18)

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Daniel
analysiert
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Christiane
hat einen wahren Sexus

Fortsetzung Kapitel 1.5 – Identität, anatomisches Geschlecht und die Metaphysik der Substanz

Wir setzen Kapitel 1.5 fort. Heute geht es erneut ganz viel um Identität. Wir sprechen über die Kohärenz und Kontinuität der Person. Ist Identität normativ oder deskriptiv? Stecken Kohärenz und Kontinuität analytisch im Begriff der Person? Es geht um die Wahrheit des Sexus bei Foucault und die heterosexuelle Matrix.

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Judith Butler – Das Unbehagen der Geschlechter (Lesekreis mit Christiane 17)

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Daniel
ist identisch mit sich selbst
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Christiane
hat einen Bewusstseinsstrom

Beginn Kapitel 1.5 – Identität, anatomisches Geschlecht und die Metaphysik der Substanz

Christiane und ich beginnen Kapitel 1.5. Heute geht es ganz viel um Identität. Wir fragen uns, was Identität erkenntnistheoretisch ist, was sie logisch ist und ob Dinge im Laufe der Zeit mit sich selbst identisch sind. Mit Butler wenden wir das dann auf Geschlechtsidentität an und verirren uns intelligibel in die drei Paradigmen der Philosophie.

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Amartya Sen – Warum es keinen Krieg der Kulturen gibt

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Daniel
hat viele Identitäten

Ich habe gelesen: Amartya Sen – Die Identitätsfalle

Ich lege die Kernthesen von Amartya Sens Buch „Die Identitätsfalle“ dar. Sen wehrts sich dagegen, dass es einen Krieg der Kulturen gäbe und sagt, dass Kultur oder Religion nur eine von vielen Identitäten ist, die jeder Mensch hat. Sen erläutert die negativen Konsquenzen, wenn man von den vielen Identitäten abstrahiert und sich nur auf eine konzentriert. Ausgehend von dieser These blickt Sen auf Themen wie Demokratie, Kolonialismus und Postkolonialismus

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Wesen, Familienähnlichkeit, Charakter

Ich hatte hier auf dem Blog mal eine Reihe angefangen: „50 Gedanken„. Das ist genauso schnell wieder versandet, wie ich es gestartet habe. Dies ist ein zweiter Versuch. Angedachte Fragmente, die mir durch den Kopf schwirren.

1. Gedanke

Aristoteles suchte in allem das Wesen, das, was ein Individuum im Innersten ausmacht. Das, wenn man es ändert, die Identität zum Verschwinden bringt. Wittgenstein zog in Zweifel, dass es dieses Wesen gibt. Er entwarf das Konzept der Familienähnlichkeit: Was, wenn die Dinge einer Kategorie kein Wesen gemeinsam haben, sondern sich ähneln wie die Mitglieder einer Familie?

Wenn man diesen Gedanken auf das Ich ausdehnt, dann gibt es kein Element, dass dich ausmacht, sondern nur ein Geflecht von Eigenschaften, die dich zu der Person machen, die du bist. Das heißt, dass du jede dieser Eigenschaften ändern kannst und dennoch der*die Gleiche bleibst. Lediglich wenn sich diese Eigenschaften rapide ändern, wie bei einem Unfall, einer Krankheit oder Demenz, erscheint es und, als ginge das Ich verloren.

Doch was sagt die Psychologie dazu? Was ist Charakter?