Kehren wir in den Dialog ‚Der Staat‘ zurück. Nachdem Platon in Probleme geriet, zu klären, was Gerechtigkeit für das Individuum bedeutet, tritt er nun einen Schritt zurück, um das Große Ganze zu betrachten. Damit steigen wir ein in eines der berühmtesten Stücke von Platons Philosophie: seine Beschreibung des idealen Staates. Platon beginnt mit den Grundvoraussetzungen, die herrschen müssen, damit sich ein Staat, wie er ihn sich vorstellt, realisieren lässt.
Wir stecken noch immer mitten in Platons Ethik. Nachdem Platon schon das Recht des Stärkeren abgelehnt hatte und darlegte, dass der Sinn des Lebens ist, gut zu handeln. Aber was wir bis heute noch nicht geklärt haben: Was ist denn das Gute? Was ist es nicht? Gibt es überhaupt objektives, gemeingültig Gutes?
Nachdem wir uns in der letzten Folge der Platon-Staffel um die Gerechtigkeit gekümmert hatten, interessieren wir uns heute für den Sinn des Lebens. Wie es zu diesem Themensprung mitten in Platons Dialog „Der Staat“ kommt, thematisiere ich genauso wie die Frage, was denn nun – nach Platon – der Sinn des Lebens ist.
Heute beginne ich mit dem nächsten großen Themenblock: Platons Ethik, die uns zu seiner politischen Philosophie führen wird. Ich blicke in den berühmten Dialog „Der Staat“ und wir sehen, wie Platon verschiedene Theorien der Gerechtigkeit prüft, bis er beim Recht des Stärkeren landet. Ist das Recht des Stärkeren gerecht?
Nach der langen Pause geht es heute nicht um Philosophie, sondern um einen Mythos: Atlantis. Was sagt ihr, wenn ich behaupte, dass es Atlantis nie gegeben hat? Stattdessen hat der Mythos eine Funktion im Rahmen der platonischen Philosophie. Hört selbst!
Mein Corona-Tagebuch der schönen Gedanken – Teil 13
Heute gebe ich preis, warum dieser Kanal heißt, wie er heißt. Ich lege Wittgensteins Privatsprachenargument dar. Warum ist eine Privatsprache unmöglich? Und warum interessiert uns das eigentlich?
Jetzt geht es wieder die Liebe! Wir hören nun Sokrates‘ Lobrede auf den Eros. Das ist die eigentliche Definition der Platonischen Liebe: Der Stufenweg der Liebe. Nachdem wir dann auch noch die Lobrede von Alkibiades auf Sokrates gehört haben, frage ich mich, was wir aus dem Text für unsere heutige Zeit ziehen können.
Heute geht es um die Liebe! Ist sie etwas, was sich philosophisch erörtern lässt? Ich schaue in Platons Text ‚Das Symposion‘ und prüfe, welche Strategien er verwendet, um sich dem Thema zu nähern. Außerdem trage ich euch die ersten ‚Lobreden auf den Eros‘ vor. Hört selbst …
Heute schließe ich die Ideenlehre ab. Nachdem wir sie und ihre Probleme kennengelernt hatten, erzählte ich euch zuletzt, warum wir sie dennoch brauchen. Heute gehen wir an die Wurzel, an die Fragestellung, die am Grunde liegt: Das Universalienproblem. Dabei geht es um nichts weniger als den Status von Wissenschaft.
Nachdem ich euch beim letzten Mal erzählt habe, was die Probleme der Ideenlehre sind, geht es heute darum, dass sie dennoch keine schlechte Idee ist. Über das Problem von deckungsgleichen Begriffsumfängen nähern wir uns dem Grund für Platons Metaphysik.