Dinge, die ich noch nie gemacht habe …

Ich lese gerade “Harold & Maude” und Maude macht jeden Tag etwas, das sie noch nie gemacht hat. Das fand ich eine schöne Idee und habe diese Woche auch jeden Tag etwas gemacht, das ich noch nie zuvor tat…

Ich habe auch noch nie Instagram-Fotos eingebettet. Ich hoffe, ihr könnt euch hier durch das Album klicken (darunter stehen die Erklärungen):

Dinge, die ich noch nie gemacht habe.

Ein Beitrag geteilt von Daniel Brockmeier (@privatsprache) am

Freitag … habe ich meinen allerersten Mango-Lassi getrunken. Spoiler: Es hat die Konsistenz und den Geschmack von Trinkjoghurt. Ich denke, es ist eigentlich Trinkjoghurt, der nur von verzweifelten Marketing-Menschen “Lassi” genannt wird. Dabei weiß doch jede/r, dass das hier Lassi(e) ist:

via GIPHY

Samstag … war ich zum ersten Mal im neuen Gebäude des Horts meiner Tochter (10). Es war mit ziemlicher Sicherheit auch das letzte Mal. Das Gebäude wurde gerade neu gebaut, aber meine Tochter hat nächste Woche Freitag ihren allerletzten Horttag. Aus dieser comicesque kleinen Kaffeetasse musste ich übrigens trinken, weil im Hort gefrühstückt wurde, nachdem meine Tochter dort die Nacht verbracht hat. “Schlafen” kann man das, was meine Tochter da gemacht hat, allerdings nicht nennen:

Sonntag … habe ich diesen Granatapfel-Zitronen-Eistee getrunken. Ich hatte die Dame am Tag zuvor gebeten, mir etwas aus dem Supermarkt mitzubringen, was ich garantiert noch nicht kenne. Dieses “Getränk” (in Ermangelung eines besseren Wortes) war süß.

Montag … bin ich in der Mittagspause zum ersten Mal durch die Leibbrandstraße gegangen. Nun, was soll ich dazu sagen? Meinem Leben hätte wahrscheinlich nicht sonderlich viel gefehlt, wenn mit diese Erfahrung entgangen wäre.

Dienstag … habe ich zum ersten Mal diese Milka-Softkekse gegessen. Sie waren süß. Und etwas zu trocken für meinen Geschmack. Also zumindest, wenn man sich “SOFT”-Keks nennt, dann sollte man sich auch schon etwas Mühe geben, auch wirklich Soft zu sein. Wobei ich ehrlich gesagt gar nicht weiß, wie die Dinger in Wirklichkeit heißen.
¯\_(ツ)_/¯

Mittwoch … habe ich zum ersten Mal diese Fanta Pink Grapefruit getrunken. Erkennt ihr schon das Muster?^^Jedenfalls war sie angenehm sauer.

Donnerstag … also heute habe ich nicht nur zum ersten Mal diese Art von Blogpost geschrieben, ich bin auf dem Weg zum Training auch zum ersten Mal durch die Straße Zum Schlegelhof gefahren. Was wohl ein Schlegelhof ist? Da ist auch der Sitz der “Oberfinanzdirektion”. Ich habe auch keine Ahnung, was das ist. Vielleicht so eine Art Orchester von Finanzbeamten und diejenigen, die Schlegel für ihre Instrumente brauchen, treffen sich zum Rauchen immer auf dem Hof. Aber nur ganz vielleicht …

Das war meine Woche. Ich habe vor, das weiter durchzuziehen. Mal sehen, ob mir das gelingt. 😉

Was ist mit Kroos? Fußballgucken mit Kindern

Neulich sah ich diesen Tweet:

Das kenne ich nur zu gut! Wenn du mit Kindern Fußball guckst, hast du eine zweite dadaistische Kommentarspur. Und während meine Tochter (3) sich auf die Frage “Ist das Tony Kroos?” beschränkt (er ist der einzige, den sie sich von den Supermarkt-Sammelkarten merken kann), will meine Tochter (10) alles immer ganz genau wissen. Hier kommen alle ihr Fragen während des Spiels Deutschland – Schweden. Hinzu kamen noch unzählige Kommentare, Anekdoten und Assoziationen, die ich nicht mitschreiben konnte. Viel Spaß beim erraten, was in welcher Minute gefragt wurde …

  1. Warum zeigen die das zweimal?
  2. Warum hat er das gemacht?
  3. 122:9 für Deutschland?
  4. Wie jetzt?
  5. Chips?
  6. Die Nummer 8 ist Toni Kroos, oder?
  7. Wer ist das?
  8. Wie war Rudy?
  9. Wer ist die 18?
  10. Wie schreibt man Kimmich?
  11. Kimmich ist die Nummer 18?
  12. Welche Nummer ist Draxler?
  13. Rüdiger?
  14. Was?
  15. Die können doch nicht ohne einen Mann spielen?
  16. Warum wechseln die keinen ein?
  17. Wer ist das?
  18. Was Ü?
  19. Aber mit wem?
  20. Wie soll ich den Chip in den Mund kriegen?
  21. Für Deutschland?
  22. Da! Siehst du?
  23. Wie heißt Draxler eigentlich mit Vornamen?
  24. Kann ich die Känguru-Chroniken hören?
  25. Hast du gehört? Da hat jemand geschrien und gehupt!
  26. Was wenn sie Gleichstand spielen?
  27. Mücken?
  28. Wer ist das?
  29. Hat der nicht schon beim letzten Mal mitgemacht?
  30. Wer?
  31. Kann man in einem Spiel zwei gelbe Karten bekommen?
  32. Hallo?
  33. Draxler ist nicht mehr drin?
  34. Wer ist denn das?
  35. Marco?
  36. Krieg ich auch einen?
  37. Was hat der gemacht?
  38. Den Schiri beschimpft?
  39. Weißt du? Die Berliner sprechen gerne mit abgebrochenen Worten.
  40. Wer war denn das, der geschossen hat?
  41. Wer?
  42. Die Deutschen oder die Schweden?
  43. Warum?
  44. Italien?
  45. Wer ist denn das?
  46. Warum steht da „Corner 6:1“?
  47. Was ist mit Kroos?
  48. Ist Kroos groß?
  49. Er ist doch noch gerannt?
  50. Wie heißt denn Löw mit Vornamen?
  51. Wie schreibt man so ‘ne Doktorarbeit?
  52. Für wie viele Seiten?
  53. Was muss man denn schreiben?
  54. Fliegen?
  55. Oh nein! Ist das ein neues Tor?
  56. Und für wen bist du?
  57. Was ist denn jetzt Abseits?
  58. Hallo?
  59. Wer ist wütend auf sein Team?
  60. Woher weiß er das denn?
  61. Woher weiß er, dass es Nachspielzeit gibt?
  62. Wer macht sich bereit?
  63. Julian?
  64. Warum das denn?
  65. Wirklich Rudy?
  66. Für welche Mannschaft?
  67. Warum sollten sie jetzt was?
  68. Noch ein Tor schießen?
  69. Ist es heute nicht schon das zweite Spiel, das du richtig getippt hast?

 

 

 

 

 

 

12 von 12 im Juni 2018

Nach einer ganzen Weile habe ich es mal wieder hinbekommen meine 12 von 12 zum machen. Yay!

Der Tag begann mit Kinderwecken. Lustig ist, dass meine Tochter (3) derzeit, mit frenetischer Begeisterung den Tisch deckt. Die Worte: „Du musst aufstehen!“, bringen sie nicht aus den Federn. Bei: „Du musst den Tisch decken!“, steht sie sofort senkrecht.

Dann erstmal einen Kaffee …

… und beim Frühstück planten die Dame und ich gleichzeitig den Podcast am Abend (dazu später mehr) und unseren Urlaub. Die Dame hat einen neuen Job angefangen und daher eigentlich kein Anrecht auf Urlaub in diesem Sommer. Ihr wisst schon: Probezeit und so … Jetzt hat sie aber überraschend kurzfristig doch eine Woche frei bekommen. Das stellt uns vor die schier unmögliche Aufgabe in einem Monat mitten in der Hochsaison noch ein bezahlbares Urlaubsziel zu finden.

Schon aus beruflichen Gründen probiere ich ja jeden neuen heißen Social-Media-Scheiß aus. Und als @unangespiesst neulich auf Twitter “Habitica” empfahl, musste ich die Gamification-App natürlich gleich ausprobieren. Die App verwandelt tägliche Aufgaben in die Tasks eines Adventure-Spiels, für die es Belohnungen und Erfahrungspunkte gibt. Bei Nichterfüllen wiederum muss dein Held Schadenspunkte aushalten.

Einer meiner täglichen Tasks – und natürlich eine Freude, eine Ehre und ein Vergnügen – ist es, mindestens einmal am Tag etwas mit meiner Tochter (3) zu spielen. Gestern war es eine Partie Uno, bevor sie zum Kindergarten und ich zur Arbeit musste.

Mittags machte ich einen kurzen Abstecher an den Main. Aber das Wetter lud nun wirklich nicht zum Verweilen ein.

Einer meiner weiteren täglichen Aufgabe ist: Mindestens einen Handstand am Tag zu machen. Bitteschön …

Die nächste Aufgabe, die ich abhaken musste, war: Das Transkript meiner letzten Platon-YouTube-Folge endlich mal in meinen Blog zu stellen. Auch das gelang, wie ihr hier sehen könnt.

Kommen wir zum Thema Podcast, das ich oben schon erwähnte. Dieser musste nicht nur vorbereitet werden …

…. Er war auch die Abendbeschäftigung der Dame und meinereiner. Unser Freund Merlin veröffentlicht seinen Kurzfilm 32 demnächst auf Amazon Prime Video. Zu diesem Anlass haben wir ihn interviewt und viele spannende Hintergrundinfos darüber bekommen, wie man eigentlich einen Film macht.

Zu später Stunde las ich dann noch zwei Seiten aus “Harold and Maude” …

… bevor mir die Augen zu vielen. Wir sehen uns nächsten Monat!

Die 17 besten Meine-Tochter-Tweets 2017

Wie bereits 2016 und 2015, möchte ich auch nicht vorenthalten, was die 17 Meine-Tochter-Tweets waren, die im vergangenen Jahr besonders gut bei euch ankamen. Ohne lange Vorrede, hier kommen sie:

Platz 17: Neurologische Reaktion

Platz 16: Check auf der Erziehungsliste

Platz 15: Mit Spielzeug in der Hand klettern

Platz 14: Chefin

Platz 13: Schlimmer als Sex

Platz 12: Sie soll die Kindergärtnerin fragen

Platz 11: Einhörner und Gin Tonic

Platz 10: Aufstehn!

Platz 9: Keine Pizza

Platz 8: 3 Tage krank

Platz 7: In den Himmel

Platz 6: Schnee und Weihnachten

Platz 5: Tote Socken

Platz 4: Gelb

Platz 3: Liebe und Tauben

Platz 2: Leckere Nudeln

Platz 1: Weißes Krokodil

12 von 12 im Januar 2018

So sah mein 12. Januar aus …

Aufstehen – etwas später …

Da wir wegfahren wollten, hatte ich mir den Freitag freigenommen. Es gab Kaffee im Bett.

Außerdem hatte ich Zeit, die neuste Podcastfolge für den Spätfilm zu schneiden. Im Augenblick läuft der #Japanuary, in dem es darum geht, japanische Filme zu gucken. Mit Kamil von den Archivtönen habe ich ‘Die Frau in den Dünen‘ und ‘Tokyo Story‘ besprochen.

Ein Armbruch ist kein Beinbruch

Am Donnerstag hatte ich die Arbeit vorzeitig verlassen müssen. Meine Tochter (10) war beim Schlittschuhlaufen mit dem Hort gestürzt. Der Nachmittag bestand dann aus Wartezimmern, Behandlungszimmern, Wartezimmern, Röntgenzimmern, Wartezimmern, Behandlungszimmern, Wartezimmern, Behandlungszimmern und schließlich stand fest: Der Arm ist gebrochen. Der Gips wird grün.

Auf Reisen

Während die Dame mit der Tochter zur Gipskontrolle fuhr (es wurde überprüft, dass der Arm nicht über Nacht so sehr angeschwollen ist, dass der Gips ihn abschnürt), legte ich letzte Hand ans Gepäck. Dann ging es los.

Mit Tram, …

… Euro City …

… und Inter City ging es in ein …

Beschauliches schwäbisches Städtle

Wir nutzten nach unserer Ankunft das schwindende Tageslicht, um noch einmal einen Bummel durch die Kleinstadt-Idylle zu machen.

Albernheiten inklusive.

Als das Himmelslicht aus und die beschauliches Stadtbeleuchtung anging, machten wir uns auf den Heimweg.

Bier und Bett

Ein alkoholfreies Weizen trank ich noch. Ihr wisst schon: Das Jahr hat gerade begonnen, die guten Vorsätze noch frisch im Hirn verankert. Ich habe mir vorgenommen, erst einmal eine Weile auf Alkohol zu verzichten.

Ein paar Seiten las ich anschließend noch in ‘Ein Buch Namens Zimbo‘*. Ein Buch von Max Goldt stand schon lange auf meiner Wunschliste. Als Jugendlicher hatte ich eine Zeitlang Titanic gelesen und Goldts Kolumne immer sehr geliebt (Goldt würde heftig abstreiten, dass es sich um eine Kolumne handelte). In meiner WG zu Studienzeiten lag eine Weile lang eines von Max Goldts Büchern auf der Toilette und es war einer der lustigsten Texte, die ich je gelesen habe. Vor etwa einem Jahr las ich dann ein Interview mit dem Autor (er würde heftig abstreiten, dass er Interviews gibt) und wollte meine Beziehung mit Goldt gerne wieder auffrischen.

So kam ich an ‘Ein Buch Namens Zimbo‘. Heute habe ich es zu Ende gelesen. Und, was soll ich sagen? Max Goldt ist alt geworden. Er ist noch immer äußerst gewandt im Umgang mit Worten und ein brillanter Beobachter (Goldt würde das heftig abstreiten). Aber er schreibt auch vieles, was einfach nur nach Grumpy Old Man, an dem die Gegenwart zu schnell vorbeirast, klingt.

¯\_(ツ)_/¯

Wir lesen uns nächsten Monat. Oder … Gleich! Dann veröffentliche ich hier meine 17 besten Meine-Tochter-Tweets 2017. Schaut doch mal rein.

 

*Tückischer Afilli-Link: Wenn ihr das Buch kauft, bekomme ich eine winzige Provision und freue mich.

12 von 12 im Dezember 2017

Ich habe es endlich mal wieder geschafft, bei 12 von 12 mitzumachen. So war mein 12. Dezember:

Vorweihnachtszeit

Wie haltet ihr es mit Weihnachten? Ich bin ein großer Fan! Daher habe ich für meinen Morgenkaffee die Nikolaustasse herausgekramt. Und das ist nur der Anfang …

Der Weg zur Arbeit

Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit. Und eigentlich mache ich das sehr gern. Denn mehrere Kilometer am Main entlang zu radeln, ist ein guter Weg, den Tag zu beginnen …

Allerdings fällt mir das im Dezember schon manchmal schwer, wenn es nass, kalt und vor allem dunkel ist. Der Winter ist wirklich nicht meine liebste Jahreszeit. Zumindest nicht im hessischen Tiefland, wo Schnee höchstens mal einen Sonntagnachmittag liegt, bevor er wieder weg ist.

Jetzt muss ich aber an den Schreibtisch. Hier ein Blick ins Treppenhaus unserer Agentur. Zumindest noch. Im Herbst nächstes Jahres werden wir umziehen. Ihr seht das dann vielleicht in den 12 von 12.

Mittagspause

Ich habe mir schnell eine Mate, eine Cola und einen Salat gekauft und habe die fünf trockenen Minuten des Tages genutzt, um zu meinem Lieblingsplatz am Main zu laufen.

Dort habe ich einen schnellen Handstand gemacht. Ich bin total außer Form, im Winter ist Capoeira hart. Das Training findet im Süden Frankfurts, in Sachsenhausen statt. Ich wohne im Westen, im Gallus. Abends eine halbe Stunde durch Kälte, Nässe und Dunkelheit zu fahren, kostet mich viel Überwindung und oft ziehe ich das Sofa vor. Da kann ich wenigstens in der Mittagspause einen Handstand machen.

Den Rest der Pause verbrachte ich dann auf dem Sofa vor unserem Social-Media-Büro. Meine Kollegin Johanna ist leidenschaftliche Instagrammerin und kritisierte, dass ich selbst in meinen 12 von 12 fast nie vorkomme. Daher machte sie als Beitrag dieses Foto von mir.

Feierabend

Wer hätte es gedacht: Als ich nach Hause fuhr, war es natürlich schon wieder nass, kalt und dunkel.

Abendessen

Die Dame war mit unseren Töchtern auf der Weihnachtsfeier im Kindergarten. Daher machte ich das Abendessen: Pizza. Die beiden kleinen Connaisseurinnen essen ihre Pizza derzeit nur mit Oliven! Kann man machen …

 

Nach dem Abendessen, Kinder ins Bett bringen und ein paar Weihnachtsvorbereitungen sahen die Dame und ich noch eine Folge Star Trek: Deep Space 9. Wir haben die Serie vor 10 Jahren schon einmal zusammen gesehen und machen dies nun ein zweites Mal. Bald sind wir durch, denn am 12. gab es schon das Staffelfinale der vorletzten Staffel.

Schlafenszeit

Vor der Nachtruhe gab es noch ein paar Seiten  aus 50 Shades of Merkel. Einer Essay-Sammlung über die Kanzlerin von Julia Schramm. Manchmal spekuliert mir die Autorin zu viel über die inneren Zustände, Motivationen und Sehnsüchte von Frau Merkel. Aber insgesamt ist das eine sehr interessante Lektüre, die viel über die mächtigste Frau Deutschlands zu berichten weiß.

Seit 2003 notiere ich mir alle Bücher, die ich gelesen habe. Der Trend bei mir lange nach unten. Handy, Glotze, Internet gewannen das Rennen. Doch dieses Jahr habe ich schon 21 Bücher gelesen, so viel wie seit 9 Jahren nicht. Das macht mich ein bisschen stolz.

Danach wurde geschlafen. Gute Nacht!

12 von 12 im September 2017

Das war mein 12. September 2017.

Morgentrunk

Um 6:30 ging es los. Während die Dame im Bad ist, gibt es für meine Tochter (3) Milch und für mich Kaffee. Das hat den schönen Vorteil, dasss das Erwachen ganz friedlich ist. Während “aufstehen!” zu apokalyptischen Wutausbrüchen führen kann, führt “Millch!” nur dazu, dass sich die Körperposition der Kleinen um 90° ändert. Am Ende der Flasche sind ihre Augen dann auch weit genug geöffnet, sodass sie den Tag beginnen und ich ihre große Schwester wecken kann.

Frühmorgens am Main

Ja, wie solll ich euch das schonend beibringen? Der Sommer ist vorbei.

Am 12. September war es aber zumindest morgens noch trocken und da die kühlen Temperaturen die Fahrradtouristen verscheuchen, war es am Main nicht nur schön sondern auch schön leer.

Frühschicht

Ich mache beruflich “was mit Social Media”. Und einer aus unserem Team fängt immer schon um 8 Uhr an, zu arbeiten, um die Lage vor allem auf Facebook zu checken und den Hof zu fegen. Damit der Rest des Teams um 9 Uhr ohne böse Überraschungen mit seiner Arbeit anfangen kann. Wir nennen das etwas staatstragend “Frühschicht”. Gestern hatte ich die Frühschicht inne.

Mittagspause

Auf dem Weg zu dem Platz am Osthafen, auf dem ich meine Pausen verbringe, solange es das Wetter noch zulässt, kam ich an den Überresten dieser ehemaligen Industriearchitektur vorbei.

Noch 24 Tage

… Dann findet das diesjährige Capoeira-Event von meiner Gruppe Aruanda Frankfurt statt. Um in Form zu kommen und die Vorfreude zu steigern, haben wir die Challenge #tododia gegründet. Es gilt, jeden Tag Capoeira zu trainieren, immmer drei Bewegungen. Diese Woche waren es Ginga, Role und Au. Diesen Handstand (Bananeira) habe ich nur für die Show noch dazugepackt. 😉

Feierabend

Früh mit der Arbeit anfangen, heißt auch: Früh Feierabend.

Einkaufen

Die Kleinste und ich gingen dann noch zum Supermarkt, um den Wocheneinkauf zu erledigen.

Als wir wieder auskamen wurden wir von einem Regenschauer überrascht, der seinesgleichen sucht …

Tja, der Sommer ist vorbei. Ich sag es ja. Es wird Herbst.

Podcasten

Als die Kinder im Bett lagen, haben die Dame und ich die neueste Folge des Spätfilms aufgenommen. Es ging um Notorious von Alfred Hitchcock. Merlin hat uns dazu einen  Einspieler vorbereitet, auf den ihr euch freuen könnt, sobald ich die Folge fertig geschnitten habe.

Schlafenszeit

Kurz hatte ich noch überlegt, eine Folge Last Week Tonight zu sehen. Für die fünf unter euch, die die Show noch nicht kennen: Es ist eine tolle Kombination aus Comedy und politischem Magazin. Absolute Sehempfehlung. Aber gestern nicht mehr für mich: Der Schlaf übermannte mich.

12 von 12 im August 2017

Mein 12. August war recht unspektakulär und geprägt von einem Kater, Haushalt, Capoeira und einem Podcast. Seht selbst …

Ein später erster Kaffee

Ich war am Freitagabend aus. Es wurde spät und es gab zu viel Alkohol. Als ich nachts mit dem Rad nach Hause fuhr, war aus dem Nieselregen, der den ganzen Tag niedergegangen war, zu allem Überfluss auch noch ein Wolkenbruch geworden. Sodass ich betrunken und klatschnass mitten in der Nacht nach Hause kam. Die Dame war so freundlich, mich halbwegs ausschlafen zu lassen und sich um die Kinder zu kümmern. So kam es, dass ich erst um 9:30 Uhr aufwachte und erst einmal Kaffee trank. Für Eltern ist das spät …

Viel Wasser und Scorsese

Wenn du als Single einen Kater hast, dann kannst du ihn ausgiebig zelebrieren. Als Elternteil ist dir das nicht vergönnt. Du musst trotz Kopfschmerzen und Übelkeit funktionieren. Bist schließlich selbst schuld … Nun kam es aber, dass meine Tochter (2) krank war. Keine Ahnung, was sie hatte, denn einen Tag später ging es wieder. Aber gestern hatte sie leichtes Fieber, Kopfschmerzen und hat den halben Tag verschlafen. Da konnte ich mich zu ihr auf das Sofa gesellen, viel Wasser trinken und Martin Scorseses Casino gucken.

Genug gefaulenzt

Tja, aber irgendwann musste ich dann doch die samstäglichen Pflichten wahrnehmen. Da die Dame und ich beide Arbeiten, ist der Samstag der Hausarbeit vorbehalten. Wäsche waschen und Wohnung putzen waren mein Job …

Zurück auf der Couch

Während die Dame ihren Teil erledigte, übernahm ich wieder die Wache am Krankenbett. Robert De Niro leistete uns Gesellschaft.

Einkaufen

Meine Tochter (10) war wegen der sommerlichen Schließzeit des Horts und einem eklatanten Mangel an Urlaubstagen auf Seiten der Dame und mir drei Wochen bei Omi und Opi. Doch statt ihrer Eltern hatte sie wohl am meisten ihr Zimmer vermisst, denn in dem saß sie den ganzen Tag bei geschlossener Tür und widmete sich ihrem Spielzeug. Als ich Einkaufen ging, kam sie dann aber doch mal mit …

Und ein letztes Mal auf der Couch

Danach gab es die nächste Schicht am Krankenlager.

Kochen und Essen

Zusammen mit der Großen machte ich dann erst einmal einen gesunden Salat. 😉

Capoeira

Meine Capoeira-Gruppe macht gerade eine “Challenge” #tododia. Jeden Tag müssen wir drei Bewegungen machen, aufnehmen und in unserer WhatsApp-Gruppe posten. Jeden Tag. Auch gestern. Mein Ergebnis war katastrophal, aber ich habe es gemacht …

Podcasten

Vor zwei Jahren haben die Dame und ich “Der Herr der Ringe: Die Gefährten” im Spätfilm besprochen, indem wir Buch und Film verglichen. Nun haben wir mit “Die zwei Türme” nachgelegt. Wir haben lange gebraucht, das Buch zu lesen. Aber wir hatten dann auch viel zu sagen. Wie ihr seht, ist die Folge vor dem Schnitt 4 1/2 Stunden lang. Da wird zwar noch einiges rausfliegen, dennoch wird es wohl die längste, die wir je gemacht haben. Ich muss jetzt auch weg. Podcast schneiden …

Nazis mit dem Hut besiegen

Die Dame und ich hatten heute Morgen eine Diskussion über die Attraktivität des jungen Harrison Ford mit schockierendem Ausgang:

Ich echauffierte mich, wie sie denn Han Solo und Indiana Jones unattraktiv finden könne!

Daraufhin schaltete sich meine Tochter (9) ein: “Wer ist Indiana Jones?”
Ich: “Der Coolste überhaupt! Er ist Uniprofessor für Archäologie und geht auf die Suche nach Schätzen. Er hat einen Hut und eine Peitsche – damit besiegt er die Nazis!”
“Wie kann er denn mit einem Hut die Nazis besiegen?”

Ich werde hier einfach nicht verstanden …